Orlatal-Gymnasium

OTG

Ohne Fleiß kein Preis …
Ganz nach diesem Motto qualifizierte sich Gerrit Halder der Jahrgangsstufe 11 nach einer sehr erfolgreichen Hausaufgabenrunde bei der 52. IChO 2020, Türkei, für die zweite Runde. „Die Internationale ChemieOlympiade ist ein Wettbewerb, in dem Schüler und Schülerinnen ihre Leistungen bei der Bearbeitung theoretischer und experimenteller Aufgaben aus dem Bereich der Chemie miteinander messen. Durch diese Wettbewerbe werden die internationalen Beziehungen auf dem Gebiet der Schulchemie gefördert.“ (Quelle: https://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/icho/, Zugriff 07.11.2019) Schüler/-innen mit mindestens 83 Punkten haben sich für die 2. Runde qualifiziert. Folgende Themenkomplexe mussten auf höchstem Niveau sinnvoll und strukturiert gelöst werden: 1. Alles brennt! 2. Der Titer der Kokosnuss 3. Rund ums Chrom 4. Heiße Luft. Die Schülerinnen der 11.Klasse Bich Vu und Jette Scholz nahmen erfolgreich an der Hausaufgabenrunde zur 31. IBO 2020, Nagasaki, Japan teil. Wir gratulieren ihnen zum Erreichen der 2. Auswahlrunde. Die „Internationale Biologie Olympiade wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch interessierter und talentierter Schülerinnen und Schüler insbesondere der Sekundarstufe II dient.“ (Quelle: http://wettbewerbe.ipn.uni-kiel.de/ibo/, Zugriff 07.11.2019) Von insgesamt 1154 Teilnehmer(inne)n haben sich 508 Schüler/-innen für die zweite Runde qualifizieren können. Erreichen die Teilnehmer mindestens 42,5 Punkte von 60 Punkten, kommen sie eine Runde weiter. Folgenden Aufgaben mussten sich die Schüler/-innen dieses Jahr stellen: 1. Hanami – Mehr als nur Blüten betrachten 2. Nur ruhig Blut! 3. Mit allen Wassern gewaschen 4. Auf´s richtige Pferd gesetzt – Für eine erfolgreiche Qualifikation mussten aus den 4 Hauptaufgaben mindestens 3 gelöst werden. Ich bin besonders stolz, dass sich Gerrit, Bich und Jette (siehe Foto von links nach rechts) diesen umfangreichen und wirklich kniffligen Aufgaben gestellt haben und jene mit Bravur absolvierten. Es freut mich, dass sie sich auch außerhalb des Unterrichts für die Naturwissenschaften begeistern. Denn nur mit großem Engagement und der nötigen Ausdauer konnten sie diese sehr guten Leistungen erzielen. Text + Bild: Frau Mudrich (Chemie- und Biologielehrerin am OTG) November 2019 .

Die Juniorwahl

Das Orlatal-Gymnasium beteiligte sich am 25.10.2019 wie die meisten Thüringer Schulen an der bereits sehr bekannten Juniorwahl.
Dieses Schulprojekt zur politischen Bildung wurde landesweit in allen Wahlkreisen Thüringens vor der offiziellen Landtagswahl am 27.10.2019 durchgeführt.
Nach der Bewerbung haben 172 Schulen die Zusage zur Teilnahme erhalten.
Im Vorfeld wurden die Schüler wurden gebeten, sich über die aktuellen Wahlprogramme der Parteien zu informieren und sich ein Bild über die aktuelle politische Lage zu verschaffen.
Am Orlatal-Gymnasium beteiligten sich die Jahrgangsstufen 9 - 12. Der Sozialkunde Kurs der elften Klasse stellte in unterschiedlicher Besetzung den Wahlvorstand.
Auch die Auszählung wurde von den elften Klassen in der 5./6. Stunde übernommen. Die Juniorwahl fand in der Aula unseres Gymnasiums statt. Das Ziel dieser Wahlsimulation ist die Vorbereitung auf die richtigen Wahlen und die Auffassungen der Jugendlichen über die Politik herauszufinden,
da sie noch nicht wahlberechtigt sind. Doch was sind eigentlich die Meinungen der Jugendlichen zur Juniorwahl selbst? Viele Schüler haben eine positive Einstellung gegenüber der Juniorwahl.
Zum Beispiel meinte ein Schüler, es sei eine gute Möglichkeit, um sich in die Lage der Eltern zu versetzen. Natürlich ist die Meinung der Lehrer fast genauso wichtig.
Eine Lehrerin denkt zum Beispiel, dass es eine tolle Möglichkeit ist, junge Menschen für Politik zu begeistern und sich mit dem Thema auseinanderzusetzen sowie Politik authentisch zu erleben. Unser Gymnasium ist zu folgendem Ergebnis gekommen:
Von 139 wahlberechtigten Schülern unserer Schule haben sich 125 Schüler an der Wahl beteiligt.
14 Schüler nahmen nicht teil (u.a. wegen Krankheit).
Bei der Erststimme erreicht Christian Herrgott (CDU) die deutliche Mehrheit mit 51,2%.
An zweiter Stelle steht Heiko Bergner (AfD) mit 16% aller Stimmen. Bei der Zweitstimme führt die AfD mit einem Prozentwert von 18,4%.
Danach folgt die CDU mit 17,6% und die FDP mit 12%. Insgesamt waren 5 Stimmzettel ungültig und zwei Schüler haben nur eine Stimme abgegeben. Im direkten Vergleich zu den Wahlergebnissen der offiziellen Landtagswahl kann man feststellen,
dass die CDU bei beiden Wahlen einen Stimmverlust hinnehmen musste, während die AfD ihr Ergebnis steigern kann.
Bei der Landtagswahl gewinnt die Linke klar mit rund 31% Prozent, die Grünen verzeichnen einen starken Verlust an Zustimmung.
Gründe für diese starken Veränderungen seien vor allem die aktuelle politische Lage in der Migrations- und Umweltpolitik, so einige Schüler des Orlatal-Gymnasiums. Kim


Prozentverteilung bei der Juniorwahl   Prozentverteilung bei der Landtagswahl  
AfD 18,4%   23,8%
CDU 17,6%   21,8%
FDP 12,0%   5,0%
Die Grünen 10,4%   5,2%
Die Partei 10,4%    
Die Linke 10,4%   31,0%
SPD 9,6%   8,2%
Sonstige 1,2%   5,4%
Juniorwahl im Land: https://www.juniorwahl.de/juniorwahl-thueringen-2019.html

                 

würde sich bestimmt freuen ... _AG KUNST - montags im Raum A114. Zuletzt wurden die Leinwände grundiert und erste Skizzen angefertigt. Am nächsten Montag (nach der 6.) wird der Hintergrund mit Aquarellfarbe aufgebracht und weiter (eigenständig) an der Skizze gearbeitet, eventuell können die ersten Flächen bearbeitet werden. Die Farben lassen sich übrigens nicht aus dem T-Shirt herauswaschen ;-) MW .

Abschlussklassen auf Tour


Mit sonnigem Wetter empfing der Lago di Garda am Abend des 18. September die Schüler unserer Klassenstufe 10.
Ihr Quartier schlugen sie in mehreren Bungalows eines reichlich mit Abschlussklassen bevölkerten Feriendorfes mit Campingplatz auf, einen Steinwurf vom See entfernt.
Gegessen wurde in einem großen Saal, niemand musste hungern 😅.

Am folgenden Tag führte die Reise in die Lagunenstadt, die mit dem geflügelten Löwen als Wappentier. Mit einem Rundgang durch die Basilica di San Marco begann die Stadtführung, weiter dann über ungezählte Piazzas und Kanäle, u. a. zu einer Schule. Häufig blieben die Schüler stehen, um zu fotografieren, so dass die Funkverbindung zur vorauseilenden guida turistica mitunter abbrach. Die bebaute Ponte di Rialto bildete den Endpunkt des Hamiltonweges 😂, von dort aus galt es, andere Teile Venedigs eigenständig zu erkunden, um dann pünktlich wieder den Marcusplatz zu erreichen – kein Problem, denn «per San Marco» steht an jeder Piazza. Zum Busstandort ging es dann wieder wie herwärts mit dem Schiff.

Der nächste Tag galt dem Stadtkern des nahegelegenen Verona (mittelhochdeutsch Bern, -> Dietrich von Bern aus dem Hildebrandslied), wo u.a. Bauten aus der Römerzeit, dem Mittelalter, der Renaissance sowie aus der Zeit der Habsburger zu bestaunen waren. Einen Höhepunkt der Stadtführung bildete zweifelsohne das recht gut erhaltene Amphitheater, ein ausgezeichneter Veranstaltungsort. Kaum durchzukommen war zum Balkon der Julia, von dem aus sie mit ihrem Romeo geturtelt haben soll. (Nicht alles nachmachen!) Na ja, eigentlich sollte man hier bei Shakespeare nachschlagen und sich lieber am Text als am für die Fotoapparate errichteten Austritt erfreuen. Einige Schüler haben vielleicht den Stadtturm bestiegen, die Lehrer - Frau Hammer, Frau Ziegengeist, Herr Werner – und Frau Gruner nahmen den Lift, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Am letzten Tag wanderten die Schüler einige Kilometer am Seeufer, Ziel war der Vergnügungspark Gardaland – mit einprägsamer Beschallung 😝. Von dort aus ging es am späten Nachmittag, nachdem fast alle Fahrgeschäfte getestet worden waren, wieder gen Heimat, leider etwas zu schnell.

Zum Schluss: Neben einer schönen Fahrt bleiben einem fröhliche und disziplinierte Schüler in Erinnerung. MW. Fotos: A. Ziegengeist / M. Werner

Großer Andrang auf "Kleine Fächer" -- Wie würde Humboldt heute die Welt entdecken?


Unter diesem Motto begab sich der Physikkurs unter Leitung von Frau Peschel vom 11. bis 13.09.2019 nach Freiberg, um die Technische Universität zu besuchen.

Ermöglicht wurde uns diese Forschungsreise durch Frau Peschels erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb der Bergakademie um eine gesponserte Klassenfahrt.

Am Mittwoch begann das Programm mit der Präsentation der Kleinen Fächer* und einer Campusführung. Geleitet wurde diese von zwei Studenten der Uni, die uns die Stadt als bestens geeigneten Ort zum Studieren näher brachten und uns viele Fragen beantworten konnten. Wohnen durften wir im Pi-Haus, einem Kinder- und Jugendzentrum der Stadt Freiberg. Unsere liebevoll eingerichteten Zimmer, die moderne Küche und die Bäder befanden sich in der obersten Etage der Villa. Nachdem wir uns noch ein wenig in der Stadt umgesehen hatten, ging es ans gemeinsame Kochen, für welches uns bereits alle nötigen Zutaten von der Uni bereitgestellt wurden.

Der nächste Tag begann mit dem Besuch der Ausstellung „Terra Mineralia“ im Schloss Freudenstein. Am Nachmittag gab es eine Vorlesung zum Thema „Magnetfeld der Erde - was der Kompass nicht verrät“. Teil der Vorlesung war ein Experiment zur Messung des Erdmagnetfeldes vor Ort. Um die Stadt Freiberg besser kennenzulernen, nahmen wir an einer Stadtführung teil.

Der Höhepunkt der Reise wartete allerdings am nächsten Tag auf uns. Nach unserem Fußmarsch quer durch die ganze Stadt erreichten wir den Eingang zur Reichen Zeche, einem ehemaligen Erzbergwerk, welches nun zu Forschungs- und Bildungszwecken genutzt wird. Nach einer Einfahrt in 150 Meter Tiefe, erkundeten wir mehrere Sohlen, besuchten ein unterirdisches Labor und erfuhren Wissenswertes über den Bergbau, erneut über die Kleinen Fächer und mögliche Experimente, die Untertage durchgeführt werden. Während dieser abenteuerlichen Exkursion durch die Stollen kletterten wir über rutschige Leitern, wateten durch knöcheltiefes Wasser und krochen durch enge Durchgänge. Vor unserer Abreise ging es noch ein letztes Mal in die Mensa der Universität, in der wir mit leckerem Mittagessen versorgt wurden.

Wir erhielten auf dieser Reise viele Informationen zu möglichen Studienrichtungen und Anregungen für unsere eigene Zukunft.

Müde aber glücklich und nun bestens informiert, kehrten wir am Freitagnachmittag nach Neustadt zurück. Unsere gemeinsame Reise nach Freiberg wird uns allen sicher noch lange in guter Erinnerung bleiben.
An der TU Bergakademie Freiberg kann man u.a. die folgenden Fächer studieren: Mathematik, Informatik, Chemie, Robotik, Geologie, Geophysik, Energietechnik, Maschinenbau, Umwelt-Engineering, Betriebswirtschaftslehre und vieles mehr *Die Kleinen Fächer sind: Mineralogie, Petrologie, Markscheidewesen, Geodäsie, Geoökologie, Geophysik, Geoinformatik, Paläontologie, Keramik, Glas- und Baustofftechnik.

Jennifer Wolf, Jenny Eybe, Loreen Höckendorff und Frau Peschel .

Schule unterwegs ...
Impressionen von unserem "Gemeinsamen Wandertag" zum Grillplatz nach Wolfersdorf Fotos: S. Seiferth .

Auszeichnung für die Schule
Seit Jahren absolvieren Lehramtsanwärter ihr Referendariat an unserer Schule. Seitens der Universität Jena efolgte nun diesbezüglich eine Würdigung.

Hausordnung
Aus gegebenem Anlass sei hier auf die Einhaltung der Hausordnung (Smartphones im Unterricht) verwiesen. Ihr findet die Hausordnung im Downloadbereich.

1. Runde der Mathematik-Olympiade 2019 am Orlatal-Gymnasium
Der Wettbewerb richtet sich an alle Schüler der Olympiadeklassen 5 bis 12 unserer Schule.
Die Aufgaben können bei den Mathelehrern in gedruckter Form abgeholt oder hier heruntergeladen werden.
Lösungen können bei den Mathelehrern abgegeben werden.
Teilnehmer erhalten das Ergebnis durch Aushang am Informationsbrett im Haus 1.
Erfolgreiche Teilnehmer qualifizieren sich für die 2. Runde der Mathematik-Olympiade, die am 13.11.2019 als Regionalrunde stattfinden wird.
Eine Diskussion der aktuellen Wettbewerbsaufgaben in Internetforen ist untersagt.

Ein herzliches Willkommen
unseren neuen Schülern der Klassen 5a und 5b, die von Frau Rose und Frau Rüdiger geführt werden! Ein Dankeschön auch an die Musen der 10. Klassen! Fotos: S. Seiferth .

Kl. 9 - 12: Termine für Beratungsgespräche mit Frau Hyckel
Wer einenTermin möchte, muss vorher den / die betreffenden Fachlehrer fragen, ob am Beratungstag eine Leistungsfeststellung erfolgt. Raum: Haus 2, oben, geradeaus
09.09.2019 - ab 10:00
30.10.2019 - ab 11:15 (vorher beide 10. Klassen ab 09:30 BO)
27.11.2019 - ab 09:00
29.01.2020 - ab 09:00
26.02.2020 - ab 09:00
25.03.2020 - ab 09:00
29.04.2020 - ab 09:00
27.05.2020 - ab 09:00
24.06.2020 - ab 09:00

Neu: Praktikum Klasse 10 und BOW Klasse 9 vom 29. Juni bis 3. Juli
We .

Orlalympia 2019
Eine langjährige Tradition bildet der Spiel- und Sportvormittag "Orlalympia" zum Schuljahresende an unserer Schule. Dabei wurden die besten sportlichen Klassen der Klassenstufen 5/6/7/8 sowie bei den 9. und 10. Klassen ermittelt. Disziplinen: Zwei-Felder-Ball, Volleyball, Schlussweitsprung, TT-Ball-Zielwurf, Tic-Tac-Toe und Tauziehen. Fotos: S. Seiferth .

Ein Tag im mittelalterlichen Neustadt
Am Mittwoch, dem 3.7.2019 tauchten die beiden 7. Klassen des Orlatalgymnasiums im Lutherhaus mit Hilfe der engagierten Mitarbeiterinnen Franziska Göpel und Annett Richter und des Leiters Ronny Schwalbe in das mittelalterliche Neustadt ein. Es gab so vieles zu entdecken: allein das Haus bezeugte die vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte. In der Küche trafen wir die Magd Agnes, dargestellt von Frau Richter, die schon seit Ihrem 14. Lebensjahr für die Familie Scheller arbeitete, welche im 16. Jahrhundert das Haus bewohnte. Ausgehend vom anschaulichen Modell des mittelalterlichen Neustadt im oberen Stock des Lutherhauses ging es zu einem Stadtrundgang hinaus in die Stadt: über das ehemalige Augustiner-kloster und die Fleischbänke zur Stadtkirche St. Johannis, wo die Schüler gemeinsam mit Ihrer Lehrerin Frau Peschel und Ihrem Lehrer Herrn Blechner den Lucas- Cranach -Altar bewundern konnten. Unter anderem lernten die Siebtklässler an diesem Tag, dass Neustadt/Orla im Mittelalter im Vergleich zu anderen mittelalterlichen Städten eine wirklich große Stadt war. Auf dem Markt vor dem einmaligen Neustädter Rathaus wurde den Schülern anschaulich die niedere Gerichtsbarkeit nahe gebracht. Zurück im Lutherhaus, durften die Schüler das wunderbare Gebäude auf eigene Faust erkunden und dabei verschiedene Aufgaben lösen. Zum Schluss hatten die Schüler die Möglichkeit, sich wie mittelalterliche Kinder zu fühlen, in dem sie mit Frau Sembritzki Spiele, die schon zu dieser Zeit bekannt waren, ausprobierten. Ein großes Dankeschön an Frau Göpel, Frau Richter, Frau Sembritzki und Herrn Schwalbe! Annett Peschel .

Junge Abiturienten auf den Spuren von Europa: Unsere Europa-Exkursion der 11. Klasse des Orlatal-Gymnasiums vom 24. – 28. 06. 2019
Am Montag, dem 24. 06. 2019, traten wir, die Schüler der Jahrgangsstufe 11, bereits am frühen Morgen unsere Reise in das Saarland an, welches der Bundesrepublik Deutschland als letztes Bundesland 1957 beitrat.
Bevor wir den Tag in Braunshausen gemütlich ausklingen ließen, hörten wir, wie an den folgenden Abenden auch, im Seminarraum einzelne Vorträge von unseren Klassenkameraden, um uns auf den nächsten Tag inhaltlich vorzubereiten. Unser erstes Ziel war Straßburg, welches für seine schon weit geschichtlich zurückliegenden und bis heute währenden deutsch-französischen Beziehungen bekannt ist. Bei einer Führung durch das Europäische Parlament bekamen wir viele Einblicke in die Geschichte von Europa. Danach erhielten wir eine weitere Führung durch den Europarat und hatten sogar das Glück, eine Plenarsitzung von der Zuschauertribüne aus live zu erleben. Wir staunten nicht schlecht, als wir die vielen Parlamentarier aus ganz Europa, bei ihrer Arbeit zu Gesicht bekamen sowie die schnellen Übersetzungen der Dolmetscher, dank denen wir die Reden der Abgeordneten aus verschiedenen europäischen Ländern gut mitverfolgen konnten. Den Dienstag-Abend beendeten wir, neben historischen und politischen Highlights, mit einem weiteren Höhepunkt: gleich neben dem „Deutschen Weintor“ gab es für uns kulinarische Spezialitäten aus der pfälzischen Küche im Restaurant ,,Schweigener Hof“. Auf den Busfahrten an diesem Tag vertrieben wir uns, gemeinsam mit den Lehrern, die Zeit mit dem Singen verschiedener Lieder. Nach dem Frühstück am Mittwoch-Morgen stand für uns ein Argumentationstraining gegen "Stammtischparolen" und ein Vortrag von Dr. Olaf Weber zum Thema "Die EU als Rechts-und politische Friedensgemeinschaft der Bürger“ auf dem Plan. Wir teilten uns hierbei in Gruppen auf und erarbeiteten Argumente und Arbeitsschritte für den Umgang mit "Stammtischparolen".
Gegen Abend probierten sich die Lehrer sowie einige der Schüler an einer französischen Kost, den Froschschenkeln. Am Donnerstag starteten wir unseren Tagesausflug in Richtung der ehemaligen Westfront des Ersten Weltkrieges. In dem französischen Städtchen Verdun angekommen wir bei einer Besichtigung des Fort Douaumont Eindrücke der damaligen Lebensumstände der Soldaten im Ersten Weltkrieg an der Front. Wir waren sehr erschrocken über die fatalen Umstände zu Zeiten des Krieges: die engen und ständig unter Beschuss stehenden Unterkünfte der Soldaten und die zerstörten Dörfer der umliegenden Gebiete bleiben uns bestimmt noch lange in Erinnerung.
Im Kontrast dazu bekamen wir anschließend die schöne Seite der französischen Kultur zu sehen: wir fuhren mit unserem Bus weiter nach Metz, um dort die Kathedrale "Saint-Étienne“ zu besichtigen. Bekannt ist diese vor allem für ihre berühmten Kirchenfenster von Chagall, welche in der Region um Metz als Symbole des Friedens gelten. Nach der Besichtigung der Kathedrale hatten wir die Möglichkeit, die Stadt ein wenig zu besichtigen. Viele Schüler nutzten die Zeit, um sich mit einer Kugel Eis zu erfrischen. Danach stand schließlich die Rückfahrt in unsere Unterkunft an. Wir ließen den Abend mit einem gemeinsamen Grillen und interessanten Gesprächen gemütlich ausklingen, wobei sich unsere Lehrer und einige Schüler an einer französischen Kost probierten, den Froschschenkeln, und genossen unseren letzten Abend in Braunshausen.
Am Abreise-Tag unserer Studienfahrt machten wir uns gegen um 9 Uhr auf nach Koblenz. Dort brachte uns eine Seilbahn über den Rhein hinauf zur Festung "Ehrenbreitstein“. Wir erfreuten uns über eine Besichtigung der Festung und genossen den Blick über die Stadt. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Deutschen Eck, wo die Mosel in den Rhein mündet. Das im Jahr 1897 erbaute Kaiser-Wilhelm-Denkmal ist heute noch ein wichtiges Denkmal für diese Zeit und den Nationalismus. Zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges stand es unter Beschuss und wurde schließlich im Jahr 1993 wiedererrichtet. Dort beendeten wir unsere Europa-Exkursion und stiegen mit vielen neuen Impressionen in den Bus nach Hause. Text: Maria Balzer
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Abenteuer im Mittelalter
„Jemandem die Daumenschrauben anlegen“ ist eine bekannte Redewendung. Sie bedeutet, dass auf jemanden Druck ausgeübt wird, dass man jemanden zu etwas drängen möchte. Daumenschrauben waren im Mittelalter Folterinstrumente. Einigen Schülern der Klassen 7a und 7b wurden tatsächlich Daumenschrauben angelegt – im mittelalterlichen Kriminalmuseum in Rothenburg ob der Tauber. Vom 17. bis zum 20. Juni 2019 wohnten die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen des Orlatal-Gymnasiums auf einer Burg aus dem 13. Jahrhundert, Burg Wernfels in Mittelfranken. Nach einer entspannten Busfahrt wurden die Hungrigen mit einem 3-Gänge-Menü verwöhnt. Dann ging es daran, die Burg zu erkunden. Die Vielfalt der Sport- und Freizeitmöglichkeiten in und um das Haus des CVJM (Christlicher Verein junger Menschen, die weltweit größte Jugendorganisation) ist erstaunlich groß. Der absolute Favorit bei hochsommerlichen Temperaturen war natürlich der Swimmingpool. Auf dem Programm des ersten Tages stand außerdem eine Wanderung rund um das Dorf Wernfels. Das mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber war Ziel eines Ausflugs am nächsten Tag. Dieses Städtchen mit ungefähr 11 000 Einwohnern sieht tatsächlich noch so aus wie vor Jahrhunderten. Die Stadtbefestigung mit überdachter Stadtmauer, vielen Türmen und Toren aus dem 13. und 14. Jahrhundert ist fast vollständig erhalten. Innerhalb dieser begehbaren Stadtmauer befindet sich die historische Altstadt. Es gehört zum Pflichtprogramm jedes Rothenburg-Besuchers, auf dieser Stadtmauer entlang zu laufen. Besteigt man den Turm des um 1500 im Stil der deutschen Renaissance erbauten Rathauses, hat man einen atemberaubenden Blick auf die mittelalterliche Stadt. Eine Attraktion ist unter anderen der Besuch des Kriminalmuseums. „1000 Jahre Rechtsgeschichte unter einem Dach“ ist der Slogan auf der Homepage des Museums. Es gibt nicht nur Folterinstrumente zu sehen, die Besucher erfahren bei einer Führung viel über Todesstrafen und Henker, Hexenverfolgung, die Herkunft einiger Redewendungen und Sprichwörter und vieles mehr. Die kleine Stadt Spalt (ca. 2500 Einwohner) war das Ziel einer Wanderung am 3. Tag der Klassenfahrt. Die Siebtklässler erkundeten die Stadt und beantworteten die Fragen der Stadtrallye. Die Auswertung aller Wettbewerbe erfolgte nach dem Abendessen während eines „Bunten Abends“. Den Gewinnern winkten süße Preise. Gestaltet wurde das vielseitige Programm von den Schülern selbst. Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen, doch zu Hause freuten sich die Eltern schon, ihre Sprösslinge wieder in die Arme schließen zu können.
Foto und Text: Scheller
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Thüringer Landesolympiade Biologie
„An der Biologieolympiade kann jeder Schüler der 8.-10. Klasse jeweils in seinem Aufgabenbereich teilnehmen.“ So steht es auf der Internetpräsenz von http://www.bioolympiade-thueringen.de .
Das dachten sich auch die vier Schülerinnen der Klasse 10a und nahmen erfolgreich an der Hausaufgabenrunde teil. Anschließend wurden Loreen Höckendorff, Joséphine Rudolph, Lilly Jäger und Berenike Dreute als vier von den insgesamt 20 Schülern der zehnten Klassen aus ganz Thüringen zur zweiten Runde ins Carl-Zeiss-Gymnasium nach Jena eingeladen. Zusammen mit Frau Mudrich stellten sie sich am 11. April in der Endrunde noch schwierigeren Aufgaben und meisterten diese ohne Hilfsmittel mit Erfolg. Auch ohne Platzierung, aber mit tollen neuen Erfahrungen, erhielten sie neben einer Urkunde und einer Blume auch eine Fachzeitschrift (Spektrum der Wissenschaft: "Moleküle des Lebens"). Im September findet die Internationale Biologie Olympiade statt, an der sie vielleicht wieder teilnehmen möchten, um die gesammelten Erfahrungen zu vertiefen. Frau Mudrich ist besonders stolz auf ihre Schülerinnen und freut sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit ihnen!
Foto und Text: Mudrich
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Chemie-Exkursion → Hier wird aus Schrott Stahl hergestellt ... Stahlwerk Thüringen
Am Mittwoch, dem 15.05.2019, besuchten die achten Klassen das Stahlwerk Unterwellenborn. Zunächst mussten alle dort Schutzkleidung anlegen und sich mit Schutzbrillen, -helmen und Gehörschutz ausstatten. Danach wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und erhielten einen erfahrenen Mitarbeiter, der uns durch das Gelände führte. Wir waren sehr erstaunt über die große Menge an Schrott (45 000 t), die in einem Elektrostahlwerk mittels Grafitelektroden und Anode, durch das Zünden eines Lichtbogens eingeschmolzen wird, um anschließend zu Stahl verarbeitet zu werden. Der Betrieb des Ofen benötigt etwa 120MVA, diesen Strombedarf könnte man mit einer Stadt mit 120 000 Einwohnern vergleichen. Dabei erfuhren wir, dass die ehemalige Maxhütte, die einen Hochofen besaß, im Jahre 1992, geschlossen werden musste, da keine Eisenerze mehr abgebaut werden konnten. Das heutige Stahlwerk ist in Besitz eines brasilianischen Konzerns, der Companhia Siderúrgica Nacional (CSN). Neben dem Elektrostahlwerk erhielten wir auch besondere Eindrücke, in den Moment, indem die Schmelzpfanne unter unseren Füßen entlang fuhr und wir den flüssigen Stahl sehen konnten. Anschließend besuchten wir das Walzwerk, welches sehr beeindruckend ist, denn durch Herstellung sogenannter Beam Blanks können Zeit und Energie gespart werden, welche aufgebracht werden müssten, wenn Rechteckblöcke im Walzwerk entstehen würden. Aufkommende Fragen konnten die Schülerinnen und Schüler zu jeder Zeit den Mitarbeiter stellen. Nach dem eigentlichen Rundgang stärkten wir uns mit einem Mittagessen, welches wir in einer Mensa einnahmen. Die Exkursion war ein voller Erfolg.

Foto und Text: Mudrich .

Zu Besuch in La Charité-sur-Loire
Durch La Charité (dt. Barmherzigkeit) fließt die Loire, das Städtchen liegt etwa auf der Höhe von Paris. La Charité ist eine der Partnerstädte Neustadts, wozu noch Biedenkopf in Hessen, Wepion in Wallonien und Oostduinkerke in Flandern zählen.
Jedes Jahr findet in einer von Neustadts Partnerstädten eine Zusammenkunft statt, an der neben den Bürgermeistern und interessierten Bürgern auch Schülergruppen teilnehmen. Diesmal fand vor dem eigentlichen Treffen noch eine Visite mit Übernachtung in der elsässischen Metropole Straßburg statt, unter anderem besichtigten wir das Münster sowie Petite France, ein im typischen Fachwerkstil gehaltenes Viertel. Von La Charité, wo die Schüler im Château Maurice, einem ehem. Herrenhaus, untergebracht waren, führten uns Ausflüge zur Stätte des Burgenneubaus Guédelon sowie in die schöne Stadt Bourges mit ihren vielen Bauten aus dem Mittelalter und einer imposanten Kathedrale. Am Samstag fanden die Spiele der Jugend statt, u.a. ging es darum, in einem Innenhof eines ehemaligen Benediktiner-Klosters Tic-Tac-Toe zu spielen, eine Hindernisstrecke mit Bildrätsel (unsere Schüler hatten im Puzzle den ehem. Kaiser-Palast in Straßburg-Neustadt zu erkennen) sowie Musiktitel zu erraten. Abends gab es dann noch einen Empfang mit typischen Speisen der Region (verschiedenste Salate, Wurst, Pasteten, Fisch, Käse, zum Abschluss Kuchen und Kaffee), begleitet von einer Musikkapelle, die Jüngeren vergnügten sich auf einer Disco. An dieser Stelle sei herzlich unseren 13 Schülern (9./10.) für ihren Einsatz und ihr vorbildliches Verhalten gedankt!

Fotos: Seiferth/Werner .

Abschlussprojekt des Kurses „Darstellen und Gestalten“ am Orlatal–Gymnasium
Am Donnerstag, dem 4.04.2019, führten die Schülerinnen und Schüler der 10.Klassen des Kurses „Darstellen und Gestalten“ ihr Theaterstück „Effi Briest“ nach der Romanvorlage von Theodor Fontane in der Aula des Orlatal–Gymnasiums auf. Im Stück widmet sich eine Schülerin der Lektüre des Romans und versetzt sich in die Zeit, in der Effi lebte. Effi von Briest entstammt dem märkischen Landadel, heiratet in jungen Jahren den wesentlich älteren Baron von Innstetten. Letztlich zerbricht sie an den gesellschaftlichen Zwängen. Die Schülerinnen und Schüler zeigten ihren Eltern, Verwandten, Freunden, Mitschülern und Lehrern in beeindruckender Weise, was sie im Kursunterricht erlernt und geprobt haben. Neben der schauspielerischen Höchstleistung der Protagonisten wurden auch alle Requisiten sowie Bühnenbilder von den Schülerinnen und Schülern erstellt und für jede Szene eigenständig umgebaut. Minutenlanger Beifall der Gäste bezeugte Bewunderung und Anerkennung für die überzeugende Leistung der Zehntklässler. S.Seiferth/A.Ziegengeist

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Abschied auf Raten
Irgendwann kommt er einmal, dieser Tag, der (beinahe) letzte Tag der Schulzeit, umgangssprachlich auch Bummeltag gennant.  Denn nun stehen erst einmal etliche Stunden Büffeln, Pauken, Rekapitulieren, also Lernen, bevor. Langsam und bedächtig werden Hefter und Bücher durchblättert ...  Wir freuen uns über die gelungene Darbietung unserer Eleven am Dienstag in der Sport- und Festhalle, wünschen ihnen, in den Osterferien ein paar schulfreie Tage gehabt zu haben!

Foto: Werner .

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
Dass dieser Weg für den einen Schüler geradlinig, für den anderen über mehrere Stationen, mit Umwegen zum selbstgesetzten Ziel führt, konnte man auf der Studienmesse in Gera erahnen. Einige wissen schon genau, wo ihr Arbeitsmittelpunkt sein soll, besitzen sogar schon einen "Plan B", andere beschreiten noch den Pfad der Selbstfindung.

Etliche Termine zur weiteren Berufsorientierung hängen im Schulhaus aus. Wer sich beraten lassen will, möchte sich bitte auf die Liste für ein Gespräch mit Frau Hyckel (vorauss. 13. Mai) setzen lassen.
Übrigens: Die begleitenden Lehrer freuten sich über eine disziplinierte 10. Klassenstufe ;-)

Foto: Werner .

Jugend forscht 2019 - Regionalwettbewerb
Am diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht nahmen 5 Gruppen des Orlatal-Gymnasiums teil. Neben dem Schulalltag untersuchten und experimentierten die Schüler auf unterschiedlichsten Gebieten. Die Jury überzeugte die Arbeit von Patricia Berthold, Paula Jauch, Nathalie Fritz und Lilli Timm, die das „Potenzial der Zwergwasserlinse für die menschliche Ernährung“ untersuchten und mit verschiedenen Rezepten und Kostproben auf die Besonderheit der Pflanze verweisen konnten. Sie erreichten den 1.Platz im Bereich Biologie und nehmen am Landeswettbewerb teil. Loreen Höckendorff und Emma Thurau beschäftigten sich mit der Thematik der Naturkosmetik und der Herstellung eigener Pflegeprodukte. Die Jury würdigte ihre Ergebnisse mit dem 2. Platz im Bereich Biologie. Einen Sonderpreis erhielt die Gruppe von Jannik Ludewig, Paramet Chatgaew und Niclas Sachse, die das Trinkwasser sowie das Abwasser aus dem Saale-Orla-Kreis auf Arzneimittelrückstände untersuchten und Möglichkeiten der Reinigung präsentierten. Gina Maeckelburg, Kim Lange, Joshua Yahl und Yannik Güdter untersuchten den Bewegungsmangel bei 13 - 14 jährigen Schülern unseres Gymnasiums. Sie unterbreiteten verschiedene Möglichkeiten, um zur Bewegung zu animieren. Mädchen interessieren sich nicht für Naturwissenschaften? Nicht bei uns. Leni Reitzenstein, Antonia Müller und Sophia Wolf der Klasse 8a untersuchten die Möglichkeiten der Farbherstellung aus Lebensmitteln. Luise Hommel und Leonie Möller, zum ersten Mal ebenfalls bei Jugend forscht dabei, zeigten verschiedene Anwendungsmöglichkeiten für Feinstrümpfe, wenn diese nicht die Beine verschönern. Text + Fotos: S. Seiferth

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Studienorientierung

 28. März: Girls`D​ay und Boys`Day in Jena an der Ernst-Abbe-Hochschule

 

Neu:
Die Zettel für das Betriebspraktikum sind in den 10. ausgeteilt worden. Ihr werdet euch im Rahmen des Unterrichts um einen Praktikumsplatz bewerben. Den ausgefüllten Zettel gebt ihr bitte bis 15. Juni bei mir ab. MW

CampusThüringenTour2019.pdf

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Eine besondere Geschichtsstunde mit dem Referenten Günther Rehbein – einer der letzten Zeitzeugen eines Gulags
Am 28.02.2019 konnten die Schüler der 10. und 12. Klassen eine ganz besondere Geschichtsstunde erleben. Zu Gast war der 85jährige Günther Rehbein aus Gera. Er berichtete, wie die kommunistische Diktatur sein Leben und das vieler anderer zerstörte, welches Unrecht und welche Verbrechen nach Kriegsende passierten. Unschuldig verurteilt zu 45 Jahren Haft, die auf 25 Jahre herabgesetzt wurden, verbrachte Günther Rehbein bis 1955 in Haft, zuerst in Deutschland, in Chemnitz und Berlin-Karlshorst. Im Anschluss wurde er nach Russland in das Arbeitslager Workuta verschleppt, wo er unter menschenverachtenden Bedingungen ohne Hilfsmittel Kohle fördern musste. Einzig der Wille seine Familie, seine Frau und die Kinder wiederzusehen, ließen ihn alle Qualen überleben. Nach seiner Rückkehr galt Günther Rehbein als Klassenfeind. Er durfte nicht mehr in seinem Beruf arbeiten, sondern wurde zu Hilfsarbeiten verdammt. Erdrückend für ihn die Tatsache, dass seine Frau einen neuen Partner hatte. All ihre Bemühungen Informationen zum Verbleib ihres Mannes zu bekommen verliefen ins Leere. Seine Kinder durfte Günther Rehbein per Gerichtsbeschluss nicht sehen. Alles wurde ihm genommen. Als Günther Rehbein die Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit verweigerte, wurde er zu 4 Jahren in das Bautzener Gefängnis „Gelbes Elend“ verurteilt. Die Schüler waren tief bewegt vom Schicksal dieses Mannes. Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Heute im Alter von 85 Jahren will Günther Rehbein erzählen, mahnen und aufklären, dafür fährt er jedes Jahr tausende Kilometer, um die junge Generation zu informieren, in der Hoffnung, dass so ein Unrecht und Leid nie wieder geschehen wird. S. Seiferth

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Exkursion der 7. Klassen zur Kläranlage
Am 8.1.2019 besuchten die Klasse 7b (früh in der 1. und 2. Stunde) und am 15.01.2019 die Klasse 7a (in der 3. und 4. Stunde) das Klärwerk in Neustadt, dort wurden sie von einem netten Mitarbeiter, dem Herrn Kohlsdorf, empfangen. Im Chemieunterricht hatten sie sich schon mit dem Aufbau des Klärwerkes beschäftigt und wussten auch Großteils wie und was gereinigt bzw. entfernt wurde. Herr Kohlsdorf hat den Schülern wichtige Becken und wichtige Geräte des Klärwerks gezeigt und erklärt. Ihnen wurden zum Beispiel das etwas stinkende Sand- und Fettfang oder die wie Schlamm aussehende Belebungsbecken gezeigt. In Form eines Lückentextes haben die Schüler das erhaltene Wissen dokumentiert. Aber nicht nur über die Arbeit wurden sie informiert, sondern auch über die Geschichte des Klärwerks und wie viel Abwasser es täglich reinigt. Diese Exkursion war lehrreich und manchmal auch recht lustig. Danach verabschiedeten sie sich freundlich von Herrn Kohlsdorf und gingen in den normalen Unterricht zurück.
Fotos: R. Blechner, Text: Alex Mak (Klasse 7b)

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"Winterzeit“
Die Nass-in-Nass-Technik mit Ölfarben war unlängst Gegenstand eines kleinen Freitagnachmittagkunstworkshops, an dem 2 Schüler aus der 6b und zwei aus der 9b teilnahmen. Fertig werden die Bilder allerdings erst nach den Winterferien sein, wenn sie dann mit einer Lasur aus Dammar (in Terpentin gelöstes Dammar-Harz) geschützt sind. Dieses Bild malte Saskia Köllmer aus der 9b. MW

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PROJEKTTAGE ZUM THEMA "# Create your web"

Die beiden 9.Klassen nahmen vom 4.2-7.2.19 an einem Projekt zum Thema "Create your web - Digitale Courage ist Zivilcourage" teil. Dabei standen Fake news, Hate speech und Datenschutz im Mittelpunkt. Mittels verschiedener Übungen sowie Spiele schärften die Jugendlichen ihren Blick auf soziale Netzwerke und erfuhren Möglichkeiten eines couragierten und professionellen Umgangs mit Inhalten im Netz. Besonderer Dank gilt den Projektleitern Elena Schweiker und Christoph Voigt vom Kinderschutz Thüringen.
-B. Locker/A.Ziegengeist-

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Schnuppertag am Orlatal-Gymnasium

Am 26.01.2019 öffnete das Gymnasium seine Türen, um den Schüler der 3. und 4. Klassen, deren Eltern und Interessierten einen Einblick in die Fächer und die Unterrichtsräume zu geben. Große Augen und Begeisterung entfachten die Experimente der Naturwissenschaften, aber auch ein kleines selbst geschriebenes Märchen der Klasse 6b, welches die Schüler*innen zweimal unter großem Beifall präsentierten. Welche Fächer sich hinter dem Namen „MNT“ verstecken und wie die Gemälde in die Höhlen der Urzeit kamen, konnten die Besucher genauso erforschen wie Länder der Erde sowie geographische Besonderheiten. Ein Leben in der Welt ist einfacher, wenn man Fremdsprachen beherrscht. Die jungen Besucher konnten sich in den Fächern Russisch und Französisch testen und bereits Überlegungen anstellen, welche der beiden Fremdsprachen sie künftig lernen wollen. In der Mensa boten die Zwölftklässler ein kleines Buffet an, während die Schüler*innen der 10.Klasse die Besucher durch das Haus führten und die Fachlehrer vorstellten. Unsere Elternvertreter zauberten Waffeln, um den Förderverein der Schule zu unterstützen. Das Leben unserer kleinen Gemeinschaft, geprägt von fächerübergreifendem Unterricht und einem Miteinander, wurde an diesem Tag deutlich. Wir danken allen Besuchern und freuen uns darauf, viele von euch im kommenden Schuljahr in unsere Gemeinschaft aufzunehmen. Sabine Seiferth

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Ausstellungsbesuch
Am Mittwoch, dem 23.1.2019, besichtigten die Schüler der 7a in der 1. und 2. Stunde im Städtischen Museum die Ausstellung über die Auswanderung aus Thüringen im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Im Deutschunterricht hatten sie bereits Romanausschnitte aus einem Jugendroman zu dem Thema kennengelernt und konnten sich nun das Material anschauen, das Schüler eines anderen Gymnasiums bei ihrer Forschungsarbeit gesammelt hatten. Nachdem sich alle einen kleinen Überblick verschafft hatten, ging es in kleinen Gruppen oder einzeln mit Eifer an die Beantwortung von Fragen zu den Dokumenten, Grafiken und Statistiken. Manche Texte waren eine Herausforderung - so die englischsprachigen Zeitungsanzeigen oder die handschriftlichen Akten der Herzogtümer -, aber nach gegenseitiger Hilfe konnten im abschließenden Sitzkreis die Antworten zusammengetragen werden. Auch Überraschendes kam dabei heraus, z. B. dass ca. vierzig Prozent der heutigen Amerikaner deutsche Wurzeln haben. Und es wurde klar, welche Belastungen Auswanderer aus Thüringen bei der Überfahrt und nach der Ankunft in der neuen Welt zu bewältigen hatten. Abschließend erzählte uns Emily noch von einem Verwandten, der nach Amerika auswanderte, und so wurde deutlich, dass in jüngerer Vergangenheit zwar keine Massen nach Übersee aufbrachen, doch einzelne Menschen für ihr Leben dort nach besseren Chancen suchten. Nach einem Dank an Herrn Pfletscher, den Archivleiter, hieß es dann „zurück zur Schule und zum weiteren Unterricht“. G.A.

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Bericht vom Tischtennis-Ostthüringen-Finale

Mit einem guten 4. Platz im Tischtennis-Ossthüringen-Finale im Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ kehrten die Jungen der WK II (Pascal Köhler, Felix Lorber, Noel Heeger, Niclas Bieneck, Domenic Burkhardt, Tom Reinhold, Tobias Spörl, 8.-11. Klasse) vom Orlatal- Gymnasium Neustadt aus Gera zurück.Gespielt werden im diesem Mannschaftswettbewerb jeweils pro Spiel, sechs Einzel und drei Doppel. Im ersten Gruppenspiel gelang den Jungen vom Gymnasium Neustadt ein 5:2 Sieg gegen das Friedrichsgymnasium Altenburg. Das zweite Gruppenspiel gegen den großen Favoriten vom Carl-Zeiss-Gymnasium Jena musste über den Finaleinzug entscheiden. Trotz tapferer Gegenwehr unterlag die Mannschaft aus Neustadt mit 0:5. Im Spiel um den 3. Platz lieferten sich die Jungen vom Gymnasium Neustadt einen beherzten Kampf mit dem Liebe-Gymnasium Gera. Mit 5:3 ging dieses Spiel im kleinen Finale an Gera. Ingsgesamt konnte die Mannschaft aus Neustadt spielerisch überzeugen und diesen Achtungserfolg für sich verbuchen. Herauszuheben aus der Mannschaft vom Gymnasium Neustadt ist dabei ein überragender Pascal Köhler, der mit seinen spielerischen Potenzial zu den besten Spielern des Turniers zählte. Aber auch die spielerisch überzeugenden Domenic Burkhardt und Tobias Spörl sowie die nicht in einem Verein spielenden Felix Lorber, Noel Heeger, Tom Reinhold sowie Niclas Bieneck erfüllten mit viel kämpferischen Einsatz ihre Aufgaben. Ein Dankeschön geht an die Tischtennisabteilungen von Blau-Weiss Neustadt und Grün-Weiss Triptis, ohne deren sehr gute Nachwuchsarbeit dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Den Turniersieg holte sich überlegen das Carl-Zeiss Gymnasium Jena, das mit dieser Leistung auch zu den Topfavoriten im Landesfinale zählt. Endstand: 1. Carl-Zeiss Gymnasium Jena, 2. Schiller-Gymnasium Zeulenroda, 3. Liebe-Gymnasium Gera 4. Orlatal-Gymnasium Neustadt, 5. Friedrichsgymnasium Altenburg, 6. Regelschule Eisenberg
Foto und Bericht: Thorsten Freund

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2. Platz im Kreisfinale Volleyball
Mit einem guten 2. Platz kehrten die Volleyballer der 9. - 11. Klassen unserer Schule vom Kreisfinale aus Pößneck zurück. Im 1. Spiel siegte das Gymnasium Neustadt gegen die Regelschule Schleiz mit 2:0 (25:16, 25:14). Das 2. Spiel gegen die Montessorischule Bad Lobenstein konnten unsere Jungs wiederum mit 2:0 (25:7, 25:18) gewinnen. Das Spiel gegen den ewigen Kontrahenten vom Gymnasium Pößneck musste wieder einmal über den Turniersieg entscheiden. Im einem gutklassigen und hart umkämpften Spiel auf Augenhöhe verloren die Neustädter denkbar knapp beide Sätze 0:2 ( 20:25,20:25). Endstand: 1. Gymnasium Pößneck 2. Orlatal- Gymnasium Neustadt 3. Regelschule Schleiz 4. Montessorischule Lobenstein Text/Bild: Th. Freund

Berlin - Exkursion
Zurück von einem kleinen Abstecher nach Berlin - u.a. Veranstaltung im Bundestag - sind unsere beiden Zwölfer-Kurse.

Für alle Schüler, die 2019 den Bus zur Schule nutzen ...
Wichtiger Termin ... animiertes-bus-schulbus-bild-0023

Weihnachtskantate 2018
Einladung

Info-Abend Geschichte - Fahrt nach Verdun
Klicke auf das Bild ...

Gemeinsamer Wandertag nach Weira
Fotos: S. Seiferth Am 20.September 2018 fand der Wandertag der Schule statt. Als Erstes sammelten sich die Klassen auf dem Schulhof, um mit der App Actionbound nach Weira auf den Sportplatz zu laufen. Aber wieso braucht man eine App, um nach Weira zu laufen?? Natürlich weil es immer moderner wird und man mehr Action auf dem Weg haben wollte. Um den Weg zu finden, scannte man den QR-Code der Klasse, den jeder vorher erhalten hatte. Durch die App konnte man genau wissen, in welche Richtung es dem Weg nach ging, wahrscheinlich hat man sich aber trotzdem verlaufen, weil man nicht wusste, wo der Pfeil hingezeigt hat. Es gab 2 Wege. Die 5.-7.Klassen sind woanders langgelaufen als die 8.-10.Klassen, die 11.Klassen haben begleitet, was auch ganz lustig sein konnte, wenn man einen riesen Teddybär mithatte. Je nach Geschwindigkeit der einzelnen Personen (Lehrer waren auch manchmal langsam) war man 2-3 Stunden nach Weira unterwegs. Die App führte über Wege, die eigentlich niemand kannte. Es ging über unbefestigte Straßen, Landstraßen (wo man sehr aufpassen musste), Wiesen und Felder, wo manche tollpatschig waren und gestolpert sind. Zwischenzeitlich war es so warm, dass man sich einfach an den Rand setzen wollte und nicht mehr weitergehen wollte. Hatte man in der App einen Punkt erreicht, gab es eine passende Frage. Manchmal musste man schätzen oder auch mal überlegen, was es mit dem Standort zu tun hatte. Wenn die Antwort richtig war, gingen Punkte auf das Konto. Das ist ja wie bei einem Quizspiel mit Punkten … da merkt man mal, wie wenig man sich doch in der Umgebung auskennt. In Weira auf dem Sportplatz angekommen wurde errechnet, welchen Klassenplatz man als einzelne Person oder als Gruppe erreicht hatte, für einige pure Freude, aber auch Entsetzen, man hatte wahrscheinlich mit etwas Besserem gerechnet. Für Musik wurde ausreichend gesorgt, dafür war ein extra Mischpult vorhanden, schon ganz schön aufwendig. Und auch Spiele wurden in den Klassenstufen durchgeführt. In jeder Klassenstufe gab es am Ende einen Sieger. Manche haben sich geärgert, weil sie nur ganz knapp am Sieg vorbei waren. Zudem sorgten die 12.Klassen für das Essen und veranstalteten einen kleinen Kuchenbasar, um schon Geld für den Abi-Ball zu sammeln. Jede Klasse wählte für das Foto einen Gegenstand, der für die Klassengemeinschaft wichtig schien. Eine Klasse hatte mehr Kreativität als die andere. Wie Wunderkerzen, Perücken, Luftballons oder doch was komplett Anderes. Aber nur eine Klasse konnte dabei gewinnen. Demzufolge gab es für den ersten bis dritten Platz ein bestimmtes Preisgeld. Nach dem Aufenthalt in Weira auf dem Sportplatz, kam es zu den Platzierungen in den Klassenstufen und und und … Als das beendet war, standen schon die Busse parat, um zurück in die Schule zu fahren. Nach diesem Tag war man schon ganz schön fertig, aber dann noch auf den Bus nach Hause warten?? Da ist abholen lassen totaler Luxus gewesen. Jana S.

Schließfächer

Ausflug ins Demokratie-Camp
Am Donnerstag, dem 13.09.2018, ging es für die SchülerInnen nach Hütten. In Tipis schlafen, sich selbst Essen zubereiten, d.h. den Kochlöffel schwingen und anschließend in der Aufwaschstraße wieder für saubere Teller sorgen, all diese Dinge erwarteten die aufgeregten Kinderaugen nach der Begehung des Camps. Neben tollen Kennenlernspielen und gemeinsamen Geschicklichkeitsaufgaben konnten wir uns in einem freien Klassenzimmer auch die „Vier Seiten einer Nachricht“ (nach Schulz von Thun) erproben und uns über die weiteren Formen der Kommunikation verständigen. Denn ohne Handynetz ging dies ausgesprochen gut J. Abends verbrachten wir eine schöne Zeit am Lagerfeuer und bei dem Spiel „Werwolf“ waren dann alle am Knobeln. Die Nacht verging schnell und die brennenden Laternen vor den Zelten hielten auch die letzten ängstlichen Gedanken zurück. Am Freitag starteten wir mit einem ausgiebigen Frühstück in den zuvor verregneten Morgen. Abschließend hielten wir die bereits besprochenen Klassenregeln auf Plakaten fest und gaben mithilfe von Überraschungseierfiguren ein letztes Feedback über die gemeinsame Zeit. Wir danken Karina Brünner-Neumann, Falko Heimer und den Fahrern der Shuttles für die tolle und gelungene Organisation des Camps. Die Schüler/innen der Klasse 5a und Frau Mudrich

Workshop Kunst

Fotografie: 1. WE, Ölmalerei - 2. WE nach den Ferien
Jeweils von Freitag, 15:30, bis Samstag, 16:00, im Papilio bei Ranis.
Kosten 30 € (inkl. Material)

M. Werner

Berufsorientierung

Download Die zum Elternabend angesprochenen Dokumente befinden sich im Downloadbereich..

Moodle: Musik OTG aktuell - bitte bei Moodle Zugang anlegen (falls noch nicht geschehen) und sich in den Kurs selbst einschreiben.

Ein herzliches Willkommen entbot der 12er Musikkurs am ersten Schultag den Schülern der beiden 5. Klassen, denen wir einen erfolgreichen Start an unserer Schule wünschen!

Zwei bedeutende Veranstaltungen fanden am Mittwoch vor den Ferien statt. Die eine war das sogenannte Fußballspiel der "Mannschaft", die andere Veranstaltung unsere Orlalympia in den Disziplinen Zielwurf, Schlusssprung, Seilsprung, Tauziehen, Zwei-Felder-Ball und Volleyball. Wir gratulieren der 8a zum Titel "Beste Klasse"! Ganz dicht folgen die 7a und die 6b. Den Ausschlag gaben die sog. kleinen Punkte.

Exkursion nach Kleintettau
Am Dienstag, dem 05.06.2018, waren die Schüler der 9. Klassen im Rahmen des bilingualen Unterrichts in Kleintettau. Auf dem Programm stand der Besuch des Tropenhauses Klein Eden, in dem mit Hilfe von Abwärme des benachbarten Glasindustriebetriebes exotische Früchte und tropische Speisefische gezüchtet werden. Darauf folgte eine Besichtigung des europäischen Flakon Glasmuseums. Neben der Geschichte des Glases, einem Rundgang durch den Betrieb und das Museum, gab es die Herstellung des Glases nach alter Glasbläsertradition zu bestaunen.
(Loreen Höckendorff)

Medienkunde
Klasse 5:
MindManager (Rechtsklick, Download)
Klasse 6:
Wiki zum Üben (Rechtsklick, Download)